Förderprogramm „Resiliente Innenstadt“ - Stadt Zeven wird aufgenommen

Veröffentlicht am: 29.06.2022

Resiliente Innenstadt © MB Niedersachsen, Hannover

Förderprogramm „Resiliente Innenstadt“

Stadt Zeven wird aufgenommen

61,5 Millionen Euro für nachhaltige Innenstadtentwicklung 15 Städte aus Niedersachsen im Programm „Resiliente Innenstädte“ Mit dem neuen Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung 15 Städte bei der langfristigen Aufwertung ihrer Zentren. Für die EU-Förderperiode 2021-2027 stellt das Ministerium insgesamt 61,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Die Städte Braunschweig, Delmenhorst, Göttingen, Hannover, Lingen, Lüneburg, Lüchow, Nordhorn, Oldenburg, Osnabrück, Soltau, Verden, Winsen/Luhe, Wolfsburg und Zeven werden demnach ins Programm aufgenommen.

Das Ministerium hatte anhand festgelegter Qualitätskriterien und den Empfehlungen einer unabhängigen Jury folgend die Strategien der Kommunen aus 20 Bewerbungen ausgewählt. „An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei allen Kommunen, die sich um Aufnahme in unser neues Förderprogramm beworben haben, für ihr bemerkenswertes Engagement bedanken. Alle eingereichten Strategien weisen viele gute Ansätze auf, die jeweilige Innenstadt zukunftssicher aufzustellen und Transformationsprozesse anzugehen.

„Die ‘Resilienten Innenstädte‘ sind ein weiters Instrument, mit dem wir niedersächsische Städte dabei unterstützen, ihre Innenstadt zukunftssicher zu gestalten. Gerade in unserem Flächenland Niedersachsen haben die Städte eine sehr wichtige Funktion für die sie umgebenden Räume. Sie stehen aber – verstärkt durch die Corona-Pandemie – auch vor großen Herausforderungen“, sagte Ministerin Birgit Honé.

Förderfähig sind Projekte zur Belebung der Innenstädte, beispielsweise durch klimagerechte Mobilität, umweltgerechte Flächengestaltung oder attraktive, öffentliche Begegnungsorte. Die in das Programm aufgenommenen Städte können nun auf Grundlage ihrer eigenen Strategien und unter Beteiligung der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie der Zivilgesellschaft Projekte zur Attraktivierung der Innenstädte umsetzen. Dafür stehen ihnen für die EU Förderperiode bis 2027 jeweils Budgets zwischen 3,95 und 4,2 Millionen Euro zur Verfügung. Honé: „Mit diesem Programm lassen wir den Akteurinnen und Akteuren vor Ort den notwendigen Raum für individuelle Ansätze, so dass die Kommunen ihre Innenstädte mit bedarfsgerechten Konzepten attraktiver gestalten können.“

Die Stadt Zeven freut sich über die Aufnahme. Hinweise zum erfolgreichen Wettbewerbsbeitrag folgen in Kürze.​