Wohnberatung im Landkreis auch weiterhin möglich

Veröffentlicht am: 12.05.2021
Wohn-Erleichterer beraten per Telefon oder E-Mail
Auch in Zeiten von Corona kann eine ernsthafte Erkrankung oder ein Unfall dazu führen, dass kurzfristig eine Veränderung am Wohnraum nötig wird. Eine qualifizierte Wohnberatung kann in einem solchen Fall hilfreich sein. Der Landkreis bietet für Interessierte das kostenfreie Angebot „Die Wohn-Erleichterer“ an. Die ehrenamtlichen Wohnberater/innen beraten auch während der Pandemie per Telefon, E-Mail oder Post. 
In besonderen Ausnahmefällen können, jeweils abhängig vom örtlichen Infektions-geschehen und der aktuellen gesetzlichen Regelungen, auch Hausbesuche unter Einhaltung der entsprechenden Schutz- und Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Die Entscheidung hierüber obliegt aber, nach Abwägung aller Möglichkeiten, dem Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises.
Beate Schulz vom Senioren- und Pflegestützpunkt „RoSe“ koordiniert die Beratungen unter der Telefonnummer 04761 983-5230 oder per E-Mail an seniorenberatung@lk-row.de
Selbst bei einem vorsorglichen Umbau oder einer geplanten Modernisierung, z. B. des Badezimmers, kann fachlicher Rat helfen, um zu einer guten Lösung zu kommen. Die ehrenamtlichen Wohnberater/innen, die sich im Landkreis engagieren, verfügen über entsprechendes Fachwissen und langjährige Erfahrung. Termine für eine Beratung können über den Senioren- und Pflegestützpunkt „RoSe“ vermittelt werden.
Erste Fragen können per Telefon geklärt werden – vorab Fotos oder Videos der Wohnung per E-Mail oder Post geben einen ersten Eindruck
Vieles kann in einem ersten Telefonat geklärt werden. „Für eine ausführlichere Beratung ist hilfreich, wenn Ratsuchende Fotos oder Videoclips der Wohnung per Mail oder per Post an den Senioren- und Pflegestützpunkt senden. So bekommen die ehrenamtlichen Wohnberater/innen schon im Vorfeld einen Eindruck von der häuslichen Situation“, erläutert Beate Schulz, Mitarbeiterin des Senioren- und Pflegestützpunktes und Koordinatorin der ehrenamtlichen Wohnberater/-innen.
Nach dem Gespräch kann ein Beratungsprotokoll verschickt werden
Als besonderen Service bieten die Wohnberater/-innen an, im Nachgang zum telefonischen Beratungstermin, ein Protokoll der besprochenen Inhalte an die Ratsuchenden zu versenden. Denn am Telefon ist es oft schwierig, Informationen aufzunehmen und eine Vorstellung von den empfohlenen Maßnahmen zu entwickeln. Mit den so erhaltenen Informationen und Anmerkungen in den zur Verfügung gestellten Bildern oder Zeichnungen ist es eher möglich, zu einer individuell passenden Lösung zu finden.