Jobcenter - „Zu Hause gesund“

Veröffentlicht am: 23.10.2020

Das Jobcenter beteiligt sich am Projekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“. Bereits im Mai wurden Onlinekurse angeboten, nun geht das Projekt in die zweite Runde. Vom 26. Oktober bis zum 27. November können neue Kurse besucht werden.

Das Projekt richtet sich speziell an arbeitslose Menschen und ihre Bedarfsgemeinschaft/ Angehörigen. Ziel ist es, die gesundheitliche Lage von arbeitslosen Menschen zu verbessern und damit auch ihre Chancen auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. In Zeiten von Corona können die Kunden des landkreiseigenen Jobcenters die online-Reihe „Zu Hause gesund“ nutzen.

Das Angebot ist kostenfrei, freiwillig und, wenn gewünscht, anonym. Die Kurse starten am 26. Oktober, die Kursreihe läuft bis zum 27. November. Ein Einstieg ist zu jedem Zeitpunkt möglich. Angeboten werden Gesundheitskurse wie Kochen mit der ganzen Familie, Krisenzeiten meistern, Energie tanken und Bewegung im Alltag einbauen. Auch über sensible Themen, wie der Umgang mit Drogen und Sucht wird informiert.

Die Kurse werden von erfahrenen Anbietern digital über die Plattform Zoom durchgeführt. Zur Teilnahme wird ein Internetzugang benötigt. Mitmachen kann jeder, auch ohne Mikrofon und Kamera. Den genauen Kursplan und weitere Informationen finden Interessierte unter www.gesundheit-nds.de/zuhausegesund. Fragen dazu beantworten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters (04261 983-983-3728).

Die Angebote werden von der Landesvereinigung für Gesundheit & Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. organisiert und vom GKV-Bündnis für Gesundheit finanziert.

Das Projekt

Bei dem Projekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ arbeiten das GKV-Bündnis für Gesundheit, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städtetag zusammen.

Ab dem Jahr 2020 setzen rund 230 Standorte (Jobcenter und Agenturen für Arbeit) bundesweit dieses Projekt um. Bei den Jobcentern sind dies somit etwa die Hälfte aller Jobcenter in Deutschland, das Jobcenter des Landkreises beteiligt sich seit November 2019.

Arbeitslose Menschen sollen motiviert werden, die Verantwortung für ihre Gesundheit selbst zu übernehmen. Denn Gesundheit ist individuell: Nur jede bzw. jeder selbst weiß, was ihr bzw. ihm tatsächlich guttut. Die Mitarbeitender der Jobcenter motivieren arbeitslose Menschen, auf freiwilliger Basis an speziell für sie ausgerichteten Angeboten der Prävention und Gesundheitsförderung teilzunehmen. Eine Ausrichtung der Angebote für spezifische Personengruppen der arbeitslosen Menschen ist je nach individuellem Bedarf vor Ort möglich.

Das Projekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“ wird von der Krankenkassengemeinschaft sowie den Jobcentern und Arbeitsagenturen entsprechend ihrer jeweiligen gesetzlichen Zuständigkeit finanziert.