Kinderfreundliche Kommune in Zeven 2. Runde
Zeven startet am 04. Februar 2026 in die zweite Siegelphase der Kinderfreundlichen Kommune. Zur Vorbereitung gab es bereits Ende November 2025 hierzu eine Zukunftswerkstatt. Über 20 Erwachsene, 20 Kinder und 10 Jugendliche haben sich intensiv darüber ausgetauscht, was in Zeven schon gut läuft, und woran noch weiter gearbeitet werden sollte. Hierbei wurde für die erste Siegelphase eine positive Bilanz gezogen. Der begleitende Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. stellt fest: „Besonders beachtlich sind die strukturellen und konzeptionellen Fortschritte, die die Stadt Zeven in den letzten Jahren zu Gunsten der Kinderrechteumsetzung gemacht hat. Dazu gehören die Einrichtung eines Kinder- und Jugendbüros, die unbefristete Einrichtung der Stelle einer/s Kinder- und Jugendbeauftragten, die Erarbeitung und der Umsetzungsbeginn eines Kinder- und Jugendbeteiligungskonzepts sowie selbiges für ein Spiel- und Freiraumkonzept. Darüber hinaus wurden die Kinderrechte mit dem Pilotprojekt Kinderrechtepfad und einem Kinderrechtefest in die Öffentlichkeit getragen. All das wurde zudem mit einer sehr hohen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen begleitet.“
Neben der Bilanzierung des bisherigen Prozesses wurde in der Zukunftswerkstatt vor allem nach vorne geschaut: Welche Projekte und Maßnahmen sollten in der zweiten Siegelphase angegangen werden? Hierfür wurden erste Ideen und Anregungen entwickelt. Die Stadt Zeven hat nun bis August Zeit, hieraus ihren zweiten Aktionsplan zu entwickeln und im Stadtrat zu beschließen. Erst wenn dies geglückt ist, wird das Siegel „Kinderfreundliche Kommune e.V.“ verlängert. Bis dahin darf die Stadt es vorläufig weitertragen. Nach Beschluss des Aktionsplans gibt es dann wieder drei Jahre Zeit, um die neuen Maßnahmen umzusetzen. Im Anschluss könnte die Stadt sich für die dauerhafte Umsetzung von Qualitätsstandards aussprechen und damit das Siegel dauerhaft behalten.
Die an der Zukunftswerkstatt beteiligten Kinder von der Aue-Mehde- und Gosekamp-Grundschule haben eine „Motzmauer“ und einen „Walk of Fame“ kreiert. Auf der „Motzmauer“ wurde festgehalten, was die Kinder nicht gut in Zeven finden und der „Walk of Fame“ zeigt, was sie hier schön und erhaltenswert finden. Wer sich für die junge Perspektive interessiert, kann beide „Sammlungen“ im Foyer des Zevener Rathauses noch bis Ende Februar betrachten. Außerdem kann auf der Rathaus-Homepage www.zeven.de unter dem Stichwort „Kinderfreundliche Kommune“ der Abschlussbericht zur ersten Siegelphase eingesehen werden. So kann jede/r selbst nachvollziehen, welche Schritte in Richtung Kinderfreundlichkeit Zeven in den ersten und vergangenen drei Jahren des Prozesses gegangen wurden.





